Aschermittwoch  - Fastenzeit
Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und den Gläubigen auf die Stirn zu zeichnen. Das Aschenkreuz wird mit den Worten aufgebracht: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“. Die Asche erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und symbolisiert, dass Altes vergehen muss, damit Neues entstehen kann. Mit dem Aschenkreuz auf der Stirn zeigen die Christen, dass sie bereit sind zu Umkehr und Buße. Sie bekennen sich gleichzeitig dazu, dass für Christen das Kreuz und der Tod nicht das Ende sind, sondern der Anfang eines ewigen Lebens bei Gott. Aschermittwoch ist  der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. Diese Zeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbracht hat. In dieser Zeit sollen sich die Gläubigen auf Ostern, dem Fest der Auferstehung unseres Herrn, vorbereiten. Während der Fastenzeit finden regelmäßige Kreuzwegandachten in der Pfarrkirche statt. Diese werden von verschiedenen Gruppen der Pfarrei mitgestaltet.

 

Mein Gott,

ich möchte mich einstimmen,

mich ausrichten,

mich neu orten

auf dich.

 

Mein Gott,

ich möchte neu aufmerksam,

neu empfindsam,

neu empfänglich werden

für dich.

 

Mein Gott,

ich möchte zurück zu dem,

was wesentlich ist,

was mir Sinn und Ziel gibt,

was Leben verheißt.

 

Hilf mir, loszulassen,

was mich daran hindert,

dir zu begegnen,

mich von deinem Wort

ergreifen zu lassen.

 

Hilf mir zuzulassen,

was in mir Mensch werden will

nach deinem Bild und Gleichnis